Tipp Nr. 5 – Futterstelle für Vögel –

Foto: NABU Birgit Christophersen

Zum Thema Vogelfütterung gibt es zahlreiche kontroverse Expertenmeinungen. Zum Beispiel sind viele Experten der Meinung dass die Vogelfütterung sinnlos ist weil ja nur die Vögel gefüttert werden, die vom Aussterben gar nicht bedroht sind. Andere Experten empfehlen die Vogelfütterung nur bei starken Minustemperaturen. Andere wiederum lehnen die Vogelfütterung auch bei starkem Frost ab und begründen dies mit der natürlichen Auslese der Natur. Bei so viel Expertenmeinungen fällt es dem Laien schwer sich für eine Meinung zu entscheiden.

Nachdem auch die NABU-Verbände und andere Naturschutzorganisationen in den vergangenen Jahren zum Teil unterschiedliche Auffassungen vertreten hatten, scheint sich jetzt die Meinung herausgebildet zu haben, dass eine gezielte, jahresdurchgängige Fütterung der Vögel durchaus sinnvoll sein kann. Natürlich nimmt die Winterfütterung den weitaus stärkeren Raum ein. Begründet wird diese Meinungsanpassung mit dem zum Teil starken Rückgang der heimischen Arten und der immer geringer werdenden Artenvielfalt.

Wir schließen uns dieser Auffassung an und empfehlen, dass in jeden naturnahen Garten oder Balkon eine Futterstelle für Vögel gehört. Zwar ist das wichtigste Naturschutzinstrument für unsere Vögel ein naturnaher Garten mit heimischen Pflanzen, aber Vögel verlieren trotz regelmäßiger Fütterung nicht die Fähigkeit, Nahrung in der Natur zu finden.

Das Futterhaus sollte frei aufgestellt werden, damit die Vögel eine heranschleichende Katze rechtzeitig bemerken. Andererseits nicht zu weit weg vom nächsten Gebüsch oder Baum damit rascher Schutz vor anfliegenden Raubvögeln gewährleistet ist.

Die Futterstelle muss so gebaut sein, dass das Futter nicht nass wird. Bei einem normalen Futterhaus sitzen die Vögel mitten im Futter und verunreinigen dies mit Kot. Deshalb ist es sinnvoll das Futterhaus so zu bauen, dass die Vögel nur am Rand des Bodens sitzen können und von hier die Nahrung aufnehmen. Ansonsten breiten sich Krankheiten schnell aus.

Ein Alternative bilden Futtersäulen bei denen eine Verunreinigung ausgeschlossen ist.

Viele Vogelarten, zum Beispiel Amseln, Heckenbraunellen oder viele Drosseln bevorzugen eine Futterstelle direkt am Boden. Hierfür gibt es spezielle Futterautomaten. Hier ist besonders auf Hygiene und Sicherheit vor Katzen achten.

 
 
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