Tipp Nr. 11 – Der Fingerhut –

Foto: NABU Benedict Sunderhaus

Der Fingerhut zählt zu der Pflanzengattung der Wegerichgewächse. Es gibt weltweit ca. 25 Arten, wobei in unseren Gefilden hauptsächlich der Rote Fingerhut verbreitet ist.

Der Fingerhut ist eine zweijährige Pflanze, wobei im ersten Jahr nur eine Blattrossette ausgebildet wird, und erst im zweiten Jahr die Blüte erscheint. Der Fingerhut sät sich von selbst aus und verbreitet sich im Garten ohne dabei lästig zu werden.

Der Fingerhut wird je nach Sorte zwischen 80 – 150 Zentimeter hoch. Die Blütezeit ist etwa von Juni bis August. Die Pflanze überwintert problemlos im Garten.

Beim Fingerhut handelt es sich um eine recht anspruchslose Gartenpflanze, die vorzugsweise Halbschatten oder Schatten bevorzugt. Bei genügender Bodenfeuchte verträgt sie auch die Sonne. Staunässe sollte vermieden werden. Der Boden sollte humusreich und kalkarm sein.

Der Fingerhut bietet vor allem den Bienen und Hummeln einen reich gedeckten Tisch.

Da der Fingerhut mäßig giftig ist, sollte Vorsicht geboten sein, wenn sich Kinder im Garten häufig aufhalten.

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