Es waren doch nur drei

Die Suche nach der vierten Verantwortungsart war bei der Ortsgruppe des Naturschutzbundes in Münster (Hessen) erfolglos. Der Gartenschläfer konnte nicht gefunden werden. Die Ortsgruppe hatte mündliche Hinweise bekommen, dass es in einem Gebiet in Münster Gartenschläfer geben könnte. Deshalb machten sich die Mitglieder auf die Suche nach dem Gartenschläfer, denn das wäre die vierte Verantwortungsart in dem Ortsgebiet von Münster. Die Suche blieb leider erfolglos.

Die kleinen nachtaktiven Tiere werden selten in den Gebüschen und Hecken beobachtet. An dem vermuteten Standort wurden im Frühsommer Spurentunnel angebracht, damit die seltenen und scheuen Tiere nachgewiesen werden können. Es wurden rund 20 dieser Spurentunnel ausgebracht, kontrolliert und wieder eingesammelt.

Foto: Susanne Schneider

In zwei dieser Tunnel waren Spuren von Mäusen zu finden. In einem Tunnel wurde der Abdruck einer Waschbärenpfote gefunden. Das neugierige Tier wollte mal nachschauen was es da Neues in seinem Lebensraum gibt. Der verregnete Sommer hinterließ viele Spuren an den Kästen, die die Auswertung erschwerten, vielleicht war die Spur einer Haselmaus dabei. Sicher war nur der Nachweis von Mäusespuren.

Foto: Susanne Schneider
Foto. Susanne Schneider

 

 

 

 

 

Somit muss sich die Ortsgruppe mit ihren drei bisherigen Verantwortungsarten „begnügen“. Verantwortungsarten oder Arten nationaler Verantwortlichkeit Deutschlands sind Tier- und Pflanzenarten, für deren Erhalt und Schutz Deutschland eine besondere Verantwortung trägt, weil ein besonders hoher Anteil der Weltpopulation hier lebt. Mit drei von vierzig Verantwortungsarten ist Münster immer noch gut dabei.

Der Gelbbauchunke im Münsteraner Wald dürfte es dank des feuchten Frühjahres gut gehen. Die Unke ist zwar ein „Spätaufsteher“ (erst ab 10°C Nachttemperatur), aber dann wird der Nachwuchs relativ schnell groß. Jungtiere wurden wegen der Verhinderung des Beobachters nicht gesichtet.

Auch das Knabenkraut hat im Frühjahr, als es noch relativ feucht war, geblüht. Der trockene Sommer war erst nach der Hauptblütezeit. Hier gibt es keine Zählungen.

Der Kiebitz hatte einen durchschnittlichen Bruterfolg in seinem „räuberfreien“ Gehege (kein Zutritt für Fressfeinde des Nachwuchses), wie uns die treuen Vogelbeobachter berichteten.

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