Erläuterungen für das Jahr 2025

Mittlerweile werden wieder rund 140 Nistkästen vom NABU betreut. Die hohe Zahl der Abgänge liegt an den Sturm- und Brandereignissen der letzten Jahre.

Bemerkenswert ist die hohe Zahl der nicht benutzen oder defekten Nistkästen mit rund 39. Das könnte an einer geringen Zahl von Insekten durch den Windbruch und die Brände liegen. Dadurch gibt es weniger Nahrung. Dazu kam ein sehr wechselhafter Witterungsverlauf.

Die Zahl der Nester mit nicht ausgebrüteten Eiern mit 47 ist im Rahmen.

Mehrheitlich wurden die Nisthilfen von Trauerschnäppern (40 Nester) und Kohlmeisen (42 Nester) benutzt.  Blaumeisen (8 Nester) waren wie immer auf den nachfolgenden Rängen. Die geringe Zahl der Blaumeisen kann durch den erst trockenen und dann sehr feuchten Jahresverlauf erklärt werden.

Die seltene Sumpfmeise war mit 3 Nestern unterdurchschnittlich vertreten. Kleiber wurde achtmal gefunden.

Nicht gefunden wurden Nester der Tannenmeise und des Waldbaumläufers. Diese Arten sind eher selten, sie wurden in den letzten Jahren teilweise auch nicht gefunden.

Eine geringe Anzahl der Nisthilfen wurde von Wespen/Hornissen genutzt. (6 Nistkästen)

Einmal hatte sich eine Fledermaus in einen Nistkasten verirrt. Die angebrachten Fledermaushöhlen werden von der Unteren Naturschutzbehörde betreut. In einem Nistkasten hatte eine Haselmaus einen großen Nussvorrat angelegt.

Die Gesamtzahl der Funde ist nicht unbedingt gleich der Anzahl der Nisthilfen, weil es manchmal zu Doppelbelegungen kommt.

Die Avifauna ist nach den Brand- und Sturmereignissen wieder auf dem durchschnittlichen, natürlichen Stand.

 

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