Die Felsenbirne

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Foto NABU Lutz Wolfram

Die Felsenbirne gehört zu den Kernobstgewächsen in der Familie der Rosengewächse und tritt in ca. 25 Arten auf. Überwiegend ist die Felsenbirne als Zierstrauch bekannt, selten auch als Baum. Die wenigsten wissen, dass die Früchte der Felsenbirne essbar sind.

Die Felsenbirne ist das ganze Jahr attraktiv: Im Frühling schmückt sich der Strauch mit einer Fülle an weißen bis cremefarbenen Blüten. Im Sommer trägt die Felsenbirne zahlreiche runde Früchte in den Farben Dunkelpurpur bis Blauschwarz. Im Herbst färben sich die Blätter noch einmal intensiv gelb und rot.

Als Standort empfiehlt sich ein sonniger bis halbschattiger Platz mit leicht sandigem, durchlässigem, leicht saurem Boden. Die Felsenbirne ist äußerst anspruchslos, kommt auch mit Trockenheit gut zurecht und wächst auf nahezu jedem Gartenboden. Sie verträgt volle Sonne und auch leichten Schatten. Aufgrund ihrer geringen Größe passen sie auch gut in kleine Gärten. Sie ist winterhart und steckt auch strenge Fröste problemlos weg. Bei Einzelstellung entfaltet die Felsenbirne ihre volle Schönheit.

Wenn Sie die Früchte der Felsenbirne essen oder zu Kompost bzw. Marmelade verarbeiten wollen müssen Sie zur Ernte schneller sein als die Vögel, denn die Vögel haben sie zum Fressen gern. Amsel, Drossel, Fink und Star sind ggf. bereits zur Stelle wenn die Früchte noch nicht die volle Reife haben.

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Foto: Privat