Die Eberesche

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Foto: NABU Gisela Kolek-Meyer

Die Eberesche, im Volksmund auch Vogelbeerbaum, Krametsbeere oder Drosselbeere genannt, wird in der Regel ca. 10 bis 15 Meter hoch. Sie benötigen so gut wie keine Pflege. Der Baum wächst in den ersten Jahren recht schnell, später nur noch langsam.

Die Eberesche liebt sonnige oder wenigstens halbschattige Lagen. In Bezug auf die Bodenbeschaffenheit ist die Eberesche anspruchslos. Vogelbeerbäume müssen nicht gedüngt werden. Im Allgemeinen wird die Eberesche kaum von Schädlingen befallen.

Ab Mai entwickeln sich die Knospen zu großen schirmförmigen Blütenständen, die aus mehreren hundert weißen Einzelblüten bestehen. Ihr Geruch ist bisweilen nicht sehr angenehm, aber auch nicht auffallend. Dafür lockt er Insekten zur Bestäubung an.


Über den Sommer reifen die Beeren. Sie leuchten weithin sichtbar in rot, bei manchen Sorten auch orange oder gelb. Diese Apfelfrüchte enthalten im Schnitt drei Samen, die von Vögeln mittels Ausscheidung verbreitet werden.

Im Herbst zeigt sich eine kurze Färbung der Blätter, bevor sie fallen. Die reifen Beeren hängen teilweise den ganzen Winter über am Baum.

Über den Winter entwickelt die Vogelbeere neue Knospen, die sich im zeitigen Frühjahr öffnen.


Ebereschen sind winterhart und können auch sehr kalte Winter überstehen. Sie verliert wie fast alle hiesigen Laubbäume im Winter ihre Blätter.

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Foto: NABU Helge May

Die Eberesche bietet Nahrung für viele Vögel und Insekten. Die an Dolden wachsenden Beeren bleiben am Baum hängen und sind ein wertvolles Winterfutter für Vögel.

Auch wenn man die Eberesche nicht selbst ernten möchte, kann man mit einer Pflanzung nicht nur den Garten verschönern, sondern auch Vögeln und vielen anderen Tieren etwas Gutes tun.

Über 100 verschiedene Tierarten ernähren sich im Herbst und Winter von den Beeren.