Geschichte der Störche 2021

Ab dem 2.1.2021 können hier nach der Ankunft der ersten Störche deren Lebensereignisse verfolgt werden.

Alle Störche sind schon da…      

Nach plötzlichem Wintereinbruch mit Schnee und eisiger Kälte kehrte der Frühling unerwartet schnell mit milden Temperaturen zurück – und mit ihnen auch alle Störche zu ihren Brutplätzen in unseren Gebieten.

Nest Klärwerk 1 Foto: Horst Usinger
Nest Klärwerk 2 Foto: Horst Usinger

Doch erst durch die Überprüfung der Ringnummern (soweit vorhanden) können wir uns Klarheit darüber verschaffen, welche Störche hier schon einmal gebrütet haben oder welche Störche zum ersten Mal hier sind. Alle Ringnummern und Daten werden Jahr für Jahr sorgfältig dokumentiert und können so zu Vergleichen herangezogen werden.

Bei unseren Kontrollen gibt es dann auch immer wieder Überraschungen. Zum Beispiel hat sich das alte Storchenpaar, das im letzten Jahr von einem anderen verdrängt worden war und daraufhin ein Ersatznest „Im Seerich“ gebaut hatte, wieder an seinem angestammten Brutplatz am Klärwerk (siehe Bilder oben) niedergelassen. So kann also die Störchin (etwa 27 Jahre alt) in diesem Jahr dort ihr 20-jähriges Brutjubiläum feiern – sie hat seit dem Jahr 2000 mit ihren zwei Partnern über 60 Jungstörche großgezogen. Eine beachtliche Leistung!

Nester Gersprenz 1 Foto: Horst Usinger
Nester Gersprenz 2 Foto: Horst Usinger

An der Gersprenz  sind derzeit drei Nester von den Paaren belegt, die auch im Vorjahr dort gebrütet haben. Der versteckt liegende Horst hinter dem Beobachtungsstand ist ebenfalls wieder vom vorjährigen Storchenpaar besetzt.

Nester Pappelwäldchen 1 Foto: Horst Usinger
Nester Pappelwäldchen 2 Foto: Horst Usinger
Nester Pappelwäldchen 3 Foto: Horst Usinger
Nester Pappelwäldchen 4 Foto: Horst Usinger

Im Pappelwäldchen (Bilder oben) gibt es jetzt drei besetzte Nester. Eines davon haben die „Sandstörche“ bereits im letzten Jahr gebaut, nachdem die drei Jungen in ihrem Nest  „Auf dem Sande“ durch die widrigen Witterungsverhältnisse an den Eisheiligen ums Leben gekommen waren. Die Altstörche waren dadurch wohl so geschockt, dass sie den alten Horst nicht mehr als Quartier genutzt haben. Nun pendeln sie ab und zu zwischen den beiden Nestern – man darf  gespannt sein, in welchem der beiden sie dann brüten werden.

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