Geschichte der Störche 2019 und 2020

2019 war wegen der Erkrankung des Web Administrator keine Berichterstattung möglich. Er hat um seine Belastungen zu reduzieren, seine Aufgaben weiter gegeben.

Daher kann auch keine genaue, detaillierte Storchenbilanz dokumentiert werden.

Als Fazit kann festgehalten werden, dass 8 Brutpaare  13
Junge hatten.

2020 war das Jahr mit dem  Restart unserer Homepage. Dann kam der Lockdown und verzögerte alles. Als die Homepage wieder klar war, waren die Störche schon weggeflogen. Es gibt keine Bilder. Es kann daher nur die Storchenbilanz unseres Mitgliedes Inge Teichmann wiedergegeben werden.

Die Storchensaison startete mit einer Überraschung: Anfang Februar besetzte ein fremdes Storchenpaar das Klärwerksnest: die Störchin DER AK023 (2012 in Heddesheim mit dieser Ringnummer versehen) mit ihrem unberingten Partner. Das alte Storchenpaar, das seit vielen Jahren dort seinen „Wohnsitz“ hatte, versuchte nach seiner Rückkehr in die Hergershäuser Wiesen vergeblich, die Eindringlinge zu vertreiben, und baute schließlich Ende Februar im Seerich ein neues Nest. Die Brut war erfolgreich, aber zwei der drei Jungen überlebten den Wetterwechsel und Temperatursturz an den Eisheiligen nicht.

An der Gersprenz wurden – soweit sich das anhand der Ringnummern bestimmen ließ – alle vier Horste wieder von den Paaren besetzt, die auch im Vorjahr dort gebrütet hatten.

Im Naturschutzgebiet „Auf dem Sand“ brütete ebenfalls das Storchenpaar vom Vorjahr. Leider kamen auch hier alle drei Jungen durch die widrigen Witterungsverhältnisse an den Eisheiligen ums Leben.

Im Pappelwäldchen an der Semme herrschte das ganze Jahr über ein munteres Treiben. Neben den zwei Brutpaaren, die ihre Jungen versorgten, tauchten dort auch etliche zweijährige Jungstörche auf, die – offensichtlich auf der Suche nach ausreichendem Futter und geeigneten Quartieren –  schon mal ein Probenest bauten, später dann aber wieder weiterflogen.

In einem weiteren Nest, ganz versteckt hinter dem Beobachtungsstand, wurden zwei Junge großgezogen.

Somit fällt die Bilanz für das Jahr 2020 sehr positiv aus: Es gab 10 Brutpaare und 17 Junge.

Alle Seiten über das Storchenleben in den Hergershäuser Wiesen (Hier)

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