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Naturnah gärtnern

Unsere nachfolgenden Gartenseiten geben zahlreiche Tipps. Bitte beachten Sie insbesondere unseren Tipp Nr. 9. Weitere Tipps gibt der folgende Link:

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Gärtnern ohne Gift

Gift im Garten geht gar nicht. Kurzfristige Erfolge durch Gift werden durch langfristige Nachteile bestraft. Lesen Sie auch die Ausführungen im nachfolgenden Link:

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Torffrei gärtnern

Torfabbau vernichtet Lebensräume für Pflanzen und Tiere und setzt Treibhausgase frei. Wir verzichten daher auf Torf im Beet - machen auch Sie mit! Weitere Infos im nachfolgenden Link:

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Startschuss für das NABU-Projekt

Empfehlungen für die Gestaltung von naturnahen Gärten.

Die regelmäßig vom Umweltamt Hessen veröffentlichte -Rote Liste der Vogelarten Hessen- weist erneut zum Teil dramatische Rückgänge bei verschiedenen Vogelarten aus.

Dies nahm der NABU Münster zum Anlass darüber zu diskutieren, was unsererseits noch mehr getan werden kann um diesen Trend umzukehren. Unsere jetzigen Tätigkeiten rund um die Naturschutzgebiete in Münster weisen durch gezielte Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt zahlreiche Erfolge aus, jedoch sind unsere Kapazitäten limitiert.

Darüber hinaus ist durch die Globalisierung und das Profitstreben der Unternehmen nicht damit zu rechnen, dass sich die Umweltorganisationen und die Umweltämter wirkungsvoll für einen verbesserten Umweltschutz und für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen können (siehe Klimagipfel in Marrakesch, Energiewende, Abgasbetrug der Autoindustrie und vieles mehr).

Der NABU Münster diskutierte deshalb die Frage: Was können wir Alle dafür tun um die Artenvielfalt zu erhalten? Neben mehreren Vorschlägen kristallisierte sich heraus, dass ein wirkungsvoller und breit angelegter Ansatz die naturnahe Gestaltung unserer Gärten und Balkone sein kann.

Dem entgegen steht leider, dass die Grundstücke in unseren Baugebieten immer kleiner geworden sind und oft auch nur noch Reihenhausbebauung realisiert wird. Dies hat in der Vergangenheit oft dazu geführt dass unsere Gärten nach dem TRK-Prinzip (Tannen, Rasen, Koniferen) gestaltet wurden. Dies sieht zwar oft gut aus und macht wenig Arbeit, ist aber unter Naturschutzaspekten eine Katastrophe. Fast alle Vogelarten und Schmetterlinge meiden solche Gärten, weil es hier kaum Futter gibt. Und wo es kein Futter gibt baut auch niemand sein Nest.

Auch wenn für die Gartengestaltung oder Balkonbepflanzung nur eine begrenzte Fläche zur Verfügung steht, so lässt sich durch eine geschickte Auswahl der Pflanzen eine naturnahe Gestaltung durchaus realisieren.

Der NABU Münster hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, auf dieser Website Empfehlungen und Tipps für die naturnahe Gestaltung unserer Gärten zu geben.

Diese Tipps erheben nicht den Anspruch auf eine vollständige oder gar wissenschaftliche Darstellung der jeweiligen Pflanzenarten, sie sollen vielmehr Appetitanreger sein bei Ihrer Gartengestaltung die ökologische Bedeutung mit in Betracht zu ziehen !

Wir wollen dies ab sofort in einer periodisch erscheinenden Fortsetzungsreihe durchführen.

Hier geht es direkt zu den Gartentipps. Bitte klicken.



Bevor Sie mit den Tipps beginnen haben Sie die Gelegenheit einen Gartentest durchzuführen um zu sehen wie naturnah und vogelfreundlich Ihr Garten bereits ist. Bitte hier klicken